Wie alt werden Hunde im Durchschnitt?

Hunde werden ungefähr 15 Jahre alt. Das ist ein pauschaler Durchschnittswert.

Generell können Sie davon ausgehen, dass kleine Hunde eine höhere Lebenserwartung haben. Während ein Dackel locker 16 bis 18 Jahre alt werden kann, können große Doggen selten ihren zehnten Geburtstag feiern.

Über diese durchschnittliche Lebenserwartung kommt man zur pauschalen Zeitspanne von rund acht bis 18 Jahren, die ein Hund leben kann.

Große Hunderassen altern schneller

Man nimmt an, dass große Rassen rasch altern, weil sie sehr schnell wachsen. Viele größere Hunde sind erst mit zwei Jahren erwachsen, aber bereits mit sechs oder sieben Jahren tot.

In Studien wurde festgestellt, dass sich die Zellen sogenannter Riesenrassen deutlich schneller teilen als bei kleineren Tieren. Das erhöht bei diesen Rassen auch das Krebsrisiko.

Große Hunderassen wie Doggen und Mastiffs altern schneller

Große Hunderassen wie Doggen und Mastiffs altern schneller

Ein weiteres Risiko, das bei Großrassen zu beachten ist, ist die gefährliche Magendrehung. Sie ist vorwiegend bei großen Hunden zu beobachten und endet nicht selten tödlich.

Zu den Hunden, die nur in den seltensten Fällen ein Alter von zehn Jahren erreichen, gehören der Bernhardiner, die Doggen, der Irish Wolfhound und die Mastiffs.

Ein Grund für die sinkende Lebenserwartung könnte auch in der Zucht liegen. Manchmal wird mehr Wert auf die Größe der Tiere gelegt als auf ihre Lebenserwartung.

Sollten Sie sich für einen dieser Kolosse entscheiden, müssen Sie leider auch damit rechnen, dass Sie der Hund nur wenige Jahre begleiten wird.

Kleine Hunde werden älter

Die Lebenserwartung von kleinen Hunderassen wie Pudel, Dackel und manchen Terrierarten ist deutlich höher. Unter normalen Bedingungen erreichen sie ein hohes Alter von 15 oder 16 Jahren.

Kleine Hunde wie Terrier und Pudel werden älter

Kleine Hunde wie Terrier und Pudel werden älter

Die idealste Kombination ist ein kleinwüchsiger Mischling. Diese Tiere haben die höchste Lebenserwartung. Wenn Sie also Ihren Schatz möglichst lange bei sich haben möchten, ist dies die richtige Wahl.

Viele Faktoren beeinflussen das maximale Alter

Dazu kommen auch noch weitere Einflüsse. So kann gesagt werden, dass kastrierte Hunde länger leben als nicht kastrierte Tiere gleicher Rasse.

Ebenso haben Hunde, die auf dem Land leben eine höhere Lebenserwartung als jene in der Stadt. Und dann dürfen Sie auch das Gewicht nicht außer Acht lassen, denn übergewichtige Hunde werden selten so alt, wie ein normalgewichtiges Tier.

Als Hundehalter können Sie sehr viel dazu beitragen, dass Ihr Tier gesund bleibt und ein gesegnetes Alter erreicht:

  • Gesunde Ernährung
  • Ausreichend Schlaf
  • Genügend Bewegung
  • Ideales Gewicht
  • Vorerkrankungen der Eltern
  • Stressfreie Lebensumgebung
  • Regelmäßige ärztliche Vorsorgeuntersuchung

Kommen Ihnen die Gesundheitsfaktoren für ein langes Hundeleben bekannt vor? Diese Regeln sollten Sie als Hundebesitzer auch bei sich selbst gelten lassen.

Nun gut, für die Risikofaktoren der eigenen Eltern kann niemand etwas. Dennoch wird jeder Arzt mögliche Vorerkrankungen der Eltern abfragen.

Was Sie als Hundehalter beitragen können

Wenn es ein Rassehund sein soll, achten Sie unbedingt auf eine gesunde Zucht. Die Vorfahren Ihres Lieblings sollten möglichst unbelastet sein. Nur wenn das Tier entsprechende Gene mitbekommt, wird es ein angenehmes Leben haben können.

Je kleiner der Hund, desto höher die Lebenserwartung

Je kleiner der Hund, desto höher die Lebenserwartung

Ein wichtiger Beitrag zur Gesundheit des Hundes ist artgerechtes und der Art sowie der Aktivität des Hundes angepasstes Futter.

Weiterhin benötigt jedes Tier entsprechende Bewegung und ausreichend Schlaf und Erholung. Regelmäßige Kontrolluntersuchungen und Schutzimpfungen beim Tierarzt sollten eine Selbstverständlichkeit sein.

Zu guter Letzt muss sich unser Tier stets auch unserer Zuneigung bewusst sein, damit es glücklich und zufrieden alt werden kann.

Die ältesten Hunde der Welt

Dabei werden 15 Jahre durchschnittlich als Lebenserwartung eines Hundes angenommen. Je nach Rasse gibt es deutliche Unterschiede. So verstarb im Jahr 2016 eine australische Kelpie-Hündin im sagenhaften Alter von 30 Jahren.

Den Sprung ins Buch der Rekorde hat sie aufgrund der fehlenden Geburtspapiere jedoch nicht geschafft. Der älteste Hund laut Guinness Buch der Rekorde starb mit 29 Jahren. Auch bei diesem Hund handelte es sich um ein australisches Tier, einen Cattle-Dog.

Im Gegensatz dazu musste der größte Hund der Welt, die Dänische Dogge Zeus bereits im Alter von nur fünf Jahren diese Welt verlassen. Zeus war immerhin 1,12 Meter groß und wog mehr als 70 Kilogramm.

Beide Extrembeispiele sind natürlich nicht die Regel. Es handelt sich eher um Ausnahmen.

Wer einen Hund bei sich einziehen lassen möchte, der sollte sich im Vorfeld einige Gedanken machen. Kann man genug Zeit für das Tier erübrigen.

Ist genug Platz vorhanden und ist es ein Problem, wenn der Boden mit Pfotenabdrücken übersät ist und sich überall Hundehaare breitmachen?

Wie alt werden Hunde im Durchschnitt?

Wie alt werden Hunde im Durchschnitt?

Eine der wichtigsten Überlegungen ist jedoch das Alter des Tieres. Als zukünftiger Hundehalter müssen Sie sich bewusst sein, dass ein Hund im besten Fall viele Jahre mit Ihnen leben wird.

Während dieser Zeit haben Sie die Verantwortung für Ihren Liebling. Je nach Rasse leben Hunde durchschnittlich bis zu 15 Jahren.