10 berühmte Hundenamen aus Filmen, Fernsehen und Kino

Filme mit Hunden in der Hauptrolle sorgen immer wieder für enorme Kinoerfolge.

Was ja auch irgendwie naheliegend ist. Insbesondere bei jüngeren Zuschauern kommen tierische Hauptdarsteller sehr gut an.

Dabei gilt unter Regisseuren die Weisheit: „Drehe niemals mit Tieren oder Kindern“. Sie werden wissen warum.

Denn beiden Schauspielergruppen können keine direkten Anweisungen gegeben werden. Schnell ist die gesamte Filmcrew von der Gemütslage eines Hundes abhängig.

Berühmte Hundenamen aus Filmen, Fernsehen und Kino

Berühmte Hundenamen aus Filmen, Fernsehen und Kino

Die 10 berühmtesten Hundenamen als Hauptdarsteller finden Sie hier:

  1. Lassie
  2. Reginald von Ravenhorst – Kommissar Rex
  3. Huutsch – Scott & Huutsch
  4. Jerry Lee – Mein Partner mit der kalten Schnauze
  5. Beethoven – Ein Hund namens Beethoven
  6. George – Alles wegen George
  7. Rin Tin Tin
  8. Boomer – Der Streuner
  9. Zeus und Appollo – Magnum
  10. Chloe – Beverly Hills Chihuahua

Vielleicht haben Sie es schon gemerkt, dass es etwas mehr als 10 Hunde sind. Denn weder Beethoven, noch Lassie kommen selten alleine und bringen andere Vierbeiner mit ins Rampenlicht.

Lassie

Hundename im Film: Lassie
Hunderasse: Langhaar Collie

Anspruch auf den berühmtesten Filmhund aller Zeiten hat wohl Lassie. Noch heute kennt ihn beinahe jeder, den treuen und intelligenten Collie, der bei Gefahr immer zur Stelle ist.

Geschaffen wurde die tierische Heldin vom Schriftsteller Eric Knight.

Zuerst war es nur eine Kurzgeschichte über die Hündin Lassie, die im Dezember 1938 in der Zeitung veröffentlicht wurde. Dann erschien ein Lassie-Roman. Und später folgten Kinofilme sowie die bekannte Fernsehserie.

Der erste Lassie Film kam im Jahr 1943 ins Kino. An der Seite von Lassie spielte keine geringere, als die damals 10-jährige, Elizabeth Taylor.

Lassie verdiente sich dank der Filme sogar einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame.

Das Kuriose an der Geschichte von Lassie ist, dass die Hündin in Wirklichkeit fast immer von Rüden gespielt wurde. Und das hat einen bestimmten Grund. Denn Rüden haben ein volleres und schöneres Fell als weibliche Collies. Dadurch wirken Rüden für die Zuschauer und die Filmkamera ansprechender.

Lassie-Filme und die Fernsehserie lösten in den 1970er-Jahren einen ziemlichen Collie-Hype aus. Langhaarcollies waren damals nicht mehr aus dem Straßenbild wegzudenken.

Mit den 1980er Jahren nahm die Zahl der Hunde jedoch deutlich ab. Heute sieht man die sensiblen und hübschen Tiere eher selten.

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Kommissar Rex

Hundename im Film: Rex, Reginald von Ravenhorst
Hunderasse: Schäferhund

Bis heute ist Kommissar Rex bei Jung und Alt bekannt und beliebt. Der gelehrige Schäferhund sorgte ab dem Jahr 1994 für Sicherheit auf Wiens Straßen.

Während der ersten drei Staffeln ermittelte der österreichische Schauspieler Tobias Moretti gemeinsam mit Kommissar Rex.

Während der vierten Staffel löste ihn Gedeon Burkhard in der menschlichen Hauptrolle ab. Es folgte noch eine weitere Umbesetzung des Hauptdarstellers, bevor die Serie in Italien weiter produziert wurde.

Rex, der tierische Hauptdarsteller ist ausgebildeter Polizeihund und heißt mit vollem Namen Reginald von Ravenhorst.

Gespielt wurde Rex bislang von insgesamt drei verschiedenen Hunden genannt B.J., Henry und Rhett. Sie wurden alle von Hundetrainerin Teresa Ann Miller aus den USA für ihre Rolle trainiert.

Interessant wurde die Serie vor allem auch durch die historischen Drehorte in Wien.

Rex machte jedoch nicht nur den Schäferhund unmittelbar zu einer der beliebtesten Rassen der 1990er. Nebenbei sorgte er für einen ungeahnten Bekanntheitsgrad der klassischen Wiener Wurstsemmel. Rex liebt diesen Snack und zeigt das in vielen Folgen sehr deutlich.

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Scott & Huutsch

Hundename im Film: Huutsch
Hunderasse: Bordeaux-Dogge

Ein sehr junger Tom Hanks und eine sabbernde Bordeaux-Dogge sind die Hauptdarsteller dieses Kinofilms.

Er erzählt die Geschichte des Polizisten Scott Turner, der an der kalifornischen Küste lebt und arbeitet. Sauberkeit und penible Ordnung sind für ihn von größter Bedeutung.

Dann lernt er Huutsch kennen, eine Bordeaux-Dogge. Huutsch ist Zeuge eines Mordes. Und so muss Scott den Hund zu sich nehmen und zusehen, wie der Hund seine Ordnung völlig auf den Kopf stellt.

Die Kritiken für den Film waren nicht berauschend, weil er schlichtweg dem Film „Mein Partner mit der kalten Schnauze“ zu ähnlich war.

Dennoch sorgte der Film dafür, dass die sympathischen sabbernden Kraftpakete auch außerhalb von Frankreich bekannt und beliebt wurden.

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Mein Partner mit der kalten Schnauze

Hundename im Film: Jerry Lee
Hunderasse: Deutscher Schäferhund

James Belushi muss als Polizist Mike Dooley mit den Eigenheiten seines vierbeinigen Partners Jerry Lee zurechtkommen.

Jerry Lee ist ein Deutscher Schäferhund, der es dem Polizisten nicht leicht macht. Er stört sein Liebesleben, das Auto und verwüstet die Wohnung. Die vergnügliche Geschichte endet mit einem Happy End.

Dem Erfolg des ersten Films, folgten zwei weitere Filme mit James Belushi.

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Ein Hund namens Beethoven

Hundename im Film: Beethoven
Hunderasse: Bernhardiner

Der Bernhardiner Beethoven sorgt in einer us-amerikanischen Familie für Unruhe.

Auf der Flucht vor Tierfängern, kann sich der kleine Welpe Beethoven gerade noch ins Haus einer Familie retten.

Nicht jedes Familienmitglied ist vom plötzlichen Familienzuwachs begeistert. Doch wie sollte es in einem Hollywoodfilm anders sein, gibt es ein Happy End.

Bernhardiner als gutmütige und ruhige Hunderasse vollzogen nach dem Film keinen Siegeszug in der Beliebtheitsskala, wie es etwa bei Lassie der Fall war. Der Grund liegt wohl schlichtweg an der imposanten Größe der Tiere.

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  • Ein Hund namens Beethoven
  • Eine Familie namens Beethoven
  • Beethoven – Urlaub mit Hindernissen
  • Beethoven – Doppelt bellt besser
  • Beethoven – Auf Schatzsuche
  • Beethoven’s großer Durchbruch

Alles wegen George

Hundename im Film: George
Hunderasse: Bernhardiner

Deutlich älter als Beethoven ist die Fernsehserie „Alles wegen George“. Sie spielt in den schweizer Bergen und erzählt die Geschichte des Piloten Jim Hunter und seinem Hund George.

Jim Hunter wird von Marschall Thompson verkörperte, der zuvor den Tierarzt in der Fernsehserie „Daktari“ spielte. George wurde erstmals im Jahr 1974 ausgestrahlt.

In der Serie werden sowohl die Charakterzüge als auch das imposante Auftreten der sanftmütigen und manchmal auch tollpatschigen Bernhardiner sehr deutlich und liebevoll gezeigt.

Als Filmhund war George teuer versichert. Einige Jahre nach Drehschluss nahm das Leben des Hunde-Hauptdarstellers ein dramatisches Ende. Er fiel ein Kind an und wurde daraufhin erschossen. Der liebenswerte Bernhardiner dürfte an einem Gehirntumor gelitten haben.

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Rin Tin Tin

Hundename im Film: Rin Tin Tin
Hunderasse: Deutscher Schäferhund

Rin Tin Tin war ein Deutscher Schäferhund, der sich einen eigenen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame erspielt hat.

Der Hund wurde als Welpe gegen Ende des Ersten Weltkriegs in Frankreich von einem US-Soldaten gefunden und nach Los Angeles gebracht.

Nach seiner Entdeckung spielte er im Warner Brothers Film „Man From Hells River“. Der Film wurde ein durchschlagender Erfolg. In den 1920er Jahren verdiente der neue Hunde-Filmstar wöchentlich 6.000 Dollar, was damals ein Vermögen war.

Insgesamt entstanden 26 Filme und eine Radiosendung, bevor Rin Tin Tin im Alter von 13 Jahren starb.Er wurde in seiner ehemalige Heimat auf dem Hundefriedhof von Asnières-sur-Seine beerdigt.

Der Film „Rin Tin Tin – Ein Held auf Pfoten“ aus dem Jahr 2007 erzählt seine Geschichte.

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Boomer – Der Streuner

Hundename im Film: Boomer
Hunderasse: Mischling

Boomer der Streuner ist ein strubbeliger Mischlingshund, der herrenlos durch Amerika streift und dabei immer neue Bekanntschaften macht.

In Deutschland lief die Serie erstmals ab September 1981. In einigen Folgen erhielt der entzückende Boomer Unterstützung durch prominente Gastschauspieler wie etwa Michael J. Fox.

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Magnum

Hundenamen im Film: Apollo, Zeus
Hunderasse: Dobermann

Was wäre die TV-Serie Magnum ohne die beiden Dobermänner Zeus und Apollo.

Magnum ist Privatdetektiv, der auf Hawaii auf dem Anwesen des Schriftstellers Robin Masters lebt.

Zeus und Apollo sind die beiden Lieblinge des Verwalters Jonathan Higgins. Sie spielen als Wachhunde immer wieder eine bedeutende Rolle im Laufe der Serie.

Die Dobermänner zeigen sich als mutige und bedrohliche Wachhunde aber auch als liebenswerte Hausgenossen. Ganz genau so, wie sich ein Dobermann als eleganter Hund auch im wirklichen Leben präsentiert.

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Beverly Hills Chihuahua

Hundename im Film: Chloe
Hunderasse: Chihuahua

Hier spielt kein einzelner Hund die Hauptrolle. In der Walt Disney Produktion spielen gleich mehr als 200 Hunde mit sowie eine ganze Menge anderer Tiere.

Der Film spielt in der Heimat der kleinsten Hunde der Welt. Chihuahua stammen aus Mexiko. Die Geschichte ist einfach: die verzogene Chihuahua-Hündin aus Beverly Hills reist zu einem Luxustrip nach Mexiko. Dort geht sie verloren. Ganz auf sich alleine gestellt muss Chloe die Gefahren des wahren Lebens meistern.

Für den Film gab es durchwegs schlechte Kritiken, trotz menschlicher Starbesetzung mit Schauspielerin Jamie Lee Curtis.

Hier finden Sie „Beverly Hills Chihuahua“ bei Amazon auf DVD.

Hunden in Film und Fernsehen haben auch negative Seiten

Natürlich gibt es außer diesen bekannten Film- und Fernsehstars noch viele andere, die die Herzen der Zuseher erobert haben. Da wären etwa „Marley und ich“ oder „101 Dalmatiner“.

Viele dieser Filme und Serien sind nett anzusehen und bieten gute Familienunterhaltung, vielleicht auch zusammen mit Ihrem Hund.

Allerdings müssen sie alle sehr kritisch betrachtet werden. Gerade Lassie, Kommissar Rex oder auch Beverly Hills Chihuahua und 101 Dalmatiner haben dafür gesorgt, dass die Nachfrage für eine spezielle Rasse plötzlich in die Höhe geschossen ist.

Menschen ohne jegliche Erfahrung wollen plötzlich genau diesen speziellen Hund ohne sich vorher zu informieren, ob er wirklich zu ihnen passt.

Bestimmt kennen Sie den Zusatz im Abspann von Filmen, dass bei den Dreharbeiten keine Tiere zu Schaden gekommen sind. Das ist sicherlich wichtig, in den teilweise dramatischen Filmszenen.

Zumeist werden die Tiere in den Filmen zu sehr vermenschlicht und dadurch wird ein völlig falsches Bild vermittelt. Zu guter Letzt führt eine große Nachfrage zu vermehrter Zucht, was der Rasse immer schwere Schäden zufügt.