Dürfen Hunde Fenchel essen und Fencheltee trinken?

Fenchel ist eine Gemüsesorte, die sehr vielfältig ist. Die Knolle ist als Gemüse beliebt, der Samen ein hervorragendes Gewürz. Daneben punktet Fenchel als Tee und Naturheilmittel.

Als Tee ist er schon für Babys optimal geeignet und hat sehr positive Wirkungen auf Verdauung und auf Atemwege.

Damit ist Fenchel eine Gemüsesorte, die sehr abwechslungsreich verarbeitet werden kann.

Als Hundebesitzerin stellen Sie sich vielleicht die Frage, ob Fenchel auch für den Hund geeignet sei?

Für Hunde ist Fenchel sehr gesund

Fenchel ist für den Hund eine optimale Gemüsebeilage. Hunde dürfen Fenchel sowohl roh als auch gekocht fressen.

Ideal ist dieses Gemüse vor allem für Hunde, die gebarft werden. Fenchel ist reich an Kalzium, Vitamin A und C sowie Natrium. Der Vitamingehalt übertrifft sogar jenen mancher Obstsorten.

Dabei hat die Zwiebel-ähnliche Fenchelknolle so gut wie keine Kalorien.

Fenchel wirkt positiv für die Gesundheit

Geschätzt wird beim Fenchel vor allem die positive Wirkung auf die Gesundheit. Das kommt auch unseren Vierbeinern zugute.

Dafür sind hauptsächlich die ätherischen Öle verantwortlich. Diese Öle sind vor allem bei Verdauungsbeschwerden als auch bei Atemwegsproblemen sehr hilfreich.

Schon Babys gibt man gerne Fencheltee, wenn sie an schmerzhaften Blähungen leiden. Der Tee beruhigt den Darm und löst Krämpfe.

Fencheltee gegen Blähungen

Blähungen und andere Verdauungsbeschwerden sind auch bei Hunden nicht unüblich. Sie können durch falsche Ernährung, Allergien oder Unverträglichkeiten hervorgerufen werden.

Hat der Vierbeiner nur ab und zu diese Beschwerden, so sind sie zumeist harmlos und können mit Fencheltee gelindert werden.

Zeigt der Hund jedoch häufiger Probleme und hat offensichtlich Schmerzen, Durchfall oder Verstopfung, so sollte der Auslöser unbedingt vom Tierarzt abgeklärt werden.

Dürfen Hunde Fencheltee trinken?

Fenchel wird auch gerne bei Atemwegserkrankungen angewendet. Er hilft dabei, Schleim zu lösen und beruhigt die Atemwege.

Einige Hunde neigen dazu, während der kalten Jahreszeit an Husten und Atemwegsproblemen zu erkranken. Der Hund ist dann schlapp und antriebslos. Er hustet oder röchelt und aus der Nase kommt farbloses Sekret.

In diesem Fall sollten Sie Ihren Liebling schonen. Wie bei uns Menschen helfen Ruhe, Schlaf und Tee. Fencheltee ist hier ideal.

Fenchel als Gemüse-Beilage

Wenn Sie Ihrem Hund Fenchel als Gemüse zum Futter geben möchten, sollten Sie ihn pürieren oder leicht dünsten und dann pürieren. So kann der Vierbeiner die wertvollen Inhaltsstoffe optimal verwerten.

Geben Sie jedoch zu Beginn nur ganz wenig vom Fenchel zum Futter. Genau wie bei uns Menschen gibt es auch bei den Hunden jene, die auf den Geschmack dieser Gemüsesorte lieber verzichten.

Nicht jeder Hund mag Fenchel

Fenchel ist hauptsächlich in Südeuropa, Nordafrika und Westasien verbreitet. Man findet ihn aber mittlerweile auch in Großbritannien, Südafrika, Südamerika und Australien.

Fenchel bildet knollenförmige Zwiebeln, die das eigentliche Gemüse darstellen.

Dürfen Hunde Fenchel essen?

Dürfen Hunde Fenchel essen?

Fenchel hat einen sehr intensiven Geschmack nach Anis, der den enthaltenen ätherischen Ölen zu verdanken ist.

Genau dieser Geschmack macht den Fenchel sehr umstritten, denn nicht jeder mag ihn. Ebenso ergeht es unseren Hunden.

Fencheltee sollte qualitativ hochwertig sein

Ist der Hund krank und leidet an Bauchschmerzen, so ist Fencheltee ideal. Fencheltee ist in jedem Supermarkt in Beuteln erhältlich.

Deutlich wirksamer und qualitativ hochwertiger ist jedoch offener Tee aus dem Drogeriemarkt oder der Apotheke.

Bereiten Sie den Tee zu und geben Sie Ihrem Hund das Getränk so lange es lauwarm ist. Viele Hunde trinken den Tee sehr gerne und er ist sicherlich die beste Alternative zu Medikamenten.