Dürfen Hunde Nektarinen essen?

Wurden Sie auch schon einmal gefragt, ob Hunde Nektarinen essen dürfen?

Wir haben die Antwort für Sie recherchiert:

Ja, Hunde dürfen Nektarinen in kleinen Mengen essen.

Was die gesunde Ernährung für den Hund betrifft, gibt es ja sehr unterschiedliche Meinungen. Während einige Hundehalterinnen auf Trockenfutter schwören, geben andere nur Feuchtfutter oder schwören auf das Barfen.

Richtige Nährstoffe im Hundefutter

Und immer mehr Halterinnen verzichten bereits auf jede Art des industriellen Fertigfutters. Sie stellen die Mahlzeiten für ihre Vierbeiner selbst zusammen.

Wichtig dabei ist, dass das Tier die richtigen Nährstoffe erhält. Kohlenhydrate in Form von Obst und Gemüse dürfen hier nicht fehlen.

Damit Ihnen die Ideen für abwechslungsreiche Mahlzeiten nicht ausgehen, ist es wichtig, genau zu wissen, welche Obst- und Gemüsesorten für den Hund verträglich sind.

Eine Obstsorte, bei der sich viele Hundehalter nicht so sicher sind, ist die Nektarine.

Nektarinen sind mit dem Pfirsich verwandt

Die Nektarine zählt zu den Steinobstsorten. Das Obst ist eigentlich nur eine Abwandlung vom Pfirsich. Und so ähnelt der Stein dem des Pfirsichs sehr.

Der Pfirsich hat pelzige Haut. Dagegen ist die Nektarine für ihre glatte Haut beliebt.

Farblich unterscheidet sich die Nektarine kaum vom Pfirsich. Die Haut kann gelblich bis dunkelrot sein, das Fruchtfleisch ist gelb bis orange.

Nektarine, der nackte Pfirsich

Bei uns wurde die Nektarine erst in den letzten Jahrzehnten bekannt. In China und Persien dagegen zählt sie schon sehr lange zu den beliebten Obstsorten.

Angebaut wird der „nackte Pfirsich“ in Frankreich, Italien, Spanien, Griechenland, Chile, Kalifornien und Südafrika.

Sind Nektarinen für Hunde sind nahrhaft?

Nektarinen enthalten große Mengen an Provitamin A. Dazu kommen die Mineralstoffe Eisen, Kalzium, Kalium. Vitamine der B-Gruppe und Vitamin C ergänzen die gesunden Inhaltsstoffe des Obstes.

Fett ist in den Früchten nicht enthalten. Damit sind sie sehr arm an Kalorien.

Dank der Inhaltsstoffe ist die Nektarine eine Obstsorte, die Sie Ihrem Hund ohne schlechtes Gewissen füttern dürfen.

Reife Nektarinen sind gesund

Damit der Hund auch von den positiven Inhaltsstoffen profitiert, sollte man auf Frische und Reifegrad achten.

Die Nektarinen-Saison beginnt ab April. Da kommen die ersten Früchte aus Spanien und Italien. Zumeist sind diese aber sehr fest und säuerlich bis sauer.

Gute und aromatische Früchte kommen dann ab Sommer. Die Hochsaison dauert ungefähr von Juli bis September.

Wenn Sie Nektarinen kaufen, achten Sie auf unverletzte Früchte. Sie müssen eine schöne und glatte Haut haben und sollten sich fest angreifen.

Meistens sind sie unreif im Handel und reifen zu Hause nach. Bei Zimmertemperatur dauert das etwa zwei bis drei Tage.

Sind sie reif, sollten Sie darauf achten, sie rasch zu verarbeiten. Nektarinen faulen sehr rasch.

Kerne der Nektarinen sind für Hunde giftig

Auch wenn der Hund Nektarinen fressen darf, sollten Sie auf einige Punkte achten:

  • Unreife Früchte können beim Hund Verdauungsbeschwerden hervorrufen.
  • Geben Sie Ihrem Vierbeiner nie eine ganze Frucht. Der Samen, der im Stein enthalten ist, enthält Amygdalin. Dieses spaltet beim Verzehr Blausäure ab, die hochtoxisch ist.

Hunde neigen dazu, mit den Kernen von Steinobst zu spielen und diese zu knacken. Das kann für den Hund böse ausgehen.

Erwischt das Tier Nektarinen-Samen, so sollen Sie nicht zögern sofort den Tierarzt aufzusuchen.

Darf der Hund Nektarinen fressen?

Reife Nektarinen können Sie Ihrem Hund jederzeit zum Futter mischen. Natürlich sollte die Menge nicht zu groß sein.

Dürfen Hunde Nektarinen essen?

Dürfen Hunde Nektarinen essen?

Denn Obst und die Nektarinen enthalten sehr viel Fruchtzucker. Zu viel Zucker ist in großen Mengen wiederum ungesund für den Hund.

Deshalb eher in kleineren Mengen verfüttern. Sie können die Früchte auch pürieren oder leicht andünsten und dann zerkleinern. So sind sie für Ihren Liebling noch besser verträglich.