Dürfen Hunde Orangen essen?

Orangen sind die weltweit am häufigsten kultivierten Zitrusfrüchte. Fast jeder liebt Orangen, sogar der eine oder andere Vierbeiner.

Doch wie sieht es mit der Verträglichkeit aus:

  • Sind Orangen für den Hund schädlich?
  • Oder dürfen Hunde Orangen essen?
Dürfen Hunde Orangen fressen?

Dürfen Hunde Orangen fressen?

Orangen sind in unterschiedlichen Sorten auf dem Markt erhältlich. Sie zählen zu den Zitrusfrüchten. Die bekanntesten Sorten darunter sind Navelorangen und Blutorangen.

Reife, süße Orangen dürfen Sie Ihrem Hund füttern. Allerdings nicht zu viel, weil die Säure zu Magen-/Darm-problemen führen könnte.

Orangen enthalten viele Vitamine

Vitamine und Mineralstoffe sind in Orangen reichlich vorhanden. Bekannt ist ein hoher Gehalt an Vitamin C. Aber auch Vitamin A, D, B12 und B6 sind in den runden Früchten in ansehnlichen Mengen enthalten.

Neben den Vitaminen punktet die Orange vor allem mit einem hohen Gehalt an Eisen, Phosphor, Magnesium und Kalzium.

Doch nicht nur das Fruchtfleisch kann sich sehen lassen. Die weiße Schale, die das Fruchtfleisch umgibt und die wir gerne entfernen, enthält wichtige sekundäre Pflanzenstoffe.

Dürfen Hunde Orangen essen?

Dürfen Hunde Orangen essen?

Sogar die orangefarbene Schale ist zum Verzehr geeignet. Voraussetzung dafür ist, dass die Orangen nicht chemisch oder mit Wachs behandelt wurden.

Zitrusfrüchte aus Südostasien

Eine Orange, die Sie heute aus dem Supermarkt kennen, ist eine Kreuzung aus Mandarine und Pampelmuse. Als solche vereint sie viele wertvolle Inhaltsstoffe beider Früchte.

Ursprünglich stammen Orangen aus China oder Südostasien. In Europa landete die saftige Frucht im 11. Jahrhundert. Damals war es aber die für den Verzehr nicht besonders gut geeignete Bitterorange.

Erst im 15. Jahrhundert fand auch die süße Variante ihren Weg nach Europa, wo sie in südlichen Regionen wie Spanien angebaut wird. Orangen zählen zu den beliebtesten exotischen Früchten.

Hunde dürfen Orangen fressen

Für den Hund sind Orangen grundsätzlich verträglich und auch gesund. Allerdings dürfen sie nur reif gefüttert werden.

Orangenbaum in Spanien

Orangenbaum in Spanien

Von außen ist der Reifegrad einer Orange nicht wirklich zu erkennen.

Reife Orangen erkennen

Wahrscheinlich achten Sie beim Kauf auf die Farbe, wie die meisten Konsumenten. Doch ein satter Orangeton der Schale sagt nichts darüber aus, dass die Orange wirklich reif ist. Denn auch grüne Orangen können herrlich reif sein.

In den warmen Regionen werden Orangen grundsätzlich grün verkauft. Denn die Früchte werden erst dann orange, wenn sie kalte Nächte durchleben.

Bevor Sie also Ihrem Hund eine Orange vorsetzen, sollten Sie sie einem Geschmackstest unterziehen. Ist sie saftig und herrlich süß, dann ist sie gerade richtig.

Zerkleinern Sie die Früchte vor dem Füttern

Orangen sollten idealerweise püriert werden. Die weiße Schale darf gerne dabeibleiben. Durch das Pürieren werden die Inhaltsstoffe aufgeschlossen und der Hund kann die Orange besser verwerten.

Zitrusfrüchte wie Orangen haben einen hohen Säuregehalt der zu Verdauungsbeschwerden bei Hunden führen kann

Zitrusfrüchte wie Orangen haben einen hohen Säuregehalt der zu Verdauungsbeschwerden bei Hunden führen kann

Füttern Sie jedoch immer nur kleine Mengen, denn durch den Säuregehalt kann es zu Verdauungsproblemen kommen. Eine zu große Menge der Früchte kann zu Durchfall und Erbrechen führen. Das kennen Sie bestimmt schon von Mandarinen.

Auch wenn Hund sich eine ganze Orange schnappt und ein Stück davon abbeißt, müssen Sie sich keine Sorgen machen, sofern das Obst unbehandelt ist.

Orangen lassen sich mit Äpfeln oder Karotten kombiniert hervorragend mit Quark oder Hüttenkäse als Beikost verfüttern.