Hundeklo für die Wohnung

Für Katzenbesitzer ist es völlig normal – das Katzenklo in Haus oder Wohnung.

Hundebesitzern zaubert der Gedanke an eine Toilette für ihr Haustier allerdings nur ein mildes Lächeln ins Gesicht.

Der Gedanke, dass der Hund auf ein Hundeklo geht, ist für Frauchen und Herrchen zumeist äußerst unverständlich.

Hundeklo für die Wohnung

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Dennoch gibt es Situationen im Laufe eines Hundelebens, die eine Hundetoilette zu einer praktischen Einrichtung machen können.

Das Leben von Hund und Halter kann ein Klo für den Hund manchmal deutlich erleichtern. In diesen speziellen Fällen hat ein Hundeklo seine Berechtigung.

Dank Hundeklo zur Stubenreinheit

Welpen sind noch nicht stubenrein, wenn sie mit rund zehn Wochen zu ihrer neuen Familie kommen. Verunreinigungen durch Pipi und Kot sind daher während der ersten Tage nicht zu umgehen.

Es gilt, den Kleinen stets gut zu beobachten. Wenn er munter wird, nach dem Spielen, nach dem Fressen und natürlich sobald er unruhig wird, müssen Sie ihn sofort ins Freie bringen, damit er sich erleichtern kann.

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Wenn Sie nun in einem der höheren Stockwerke wohnen, ist der Weg denkbar lang und das Unglück passiert mit Sicherheit, bevor man die rettende Wiese erreicht. Genau in diesem Fall ist eine Hundetoilette ein ideales Hilfsmittel.

Der Kleine wird sofort auf seine Toilette gesetzt und erlernt auf diese Art sehr rasch, wo er sich erleichtern kann. Viele Züchter gewöhnen ihre Schützlinge bereits sehr bald an entsprechende Toilettenplätze.

Keinesfalls darf aber auf die täglichen Spaziergänge verzichtet werden. Andernfalls will der Hund sein Geschäft dann nicht mehr draußen verrichten, weil er es schlichtweg nicht kennt.

Toilette in der Wohnung für alte und kranke Hunde

Ebenso hilfreich kann die Hundetoilette bei kranken und alten Hunden sein.

Wie bei den Menschen kann es auch bei diesen Hunden vorkommen, dass die Blasenfunktion nicht mehr korrekt gegeben ist. Der Hund muss deutlich öfter und vor allem rascher hinaus als ein gesundes Tier.

Hunden ist es sehr unangenehm, wenn sie ihren Wohnraum verschmutzen müssen. Eine Hundetoilette kann hier Abhilfe für Hund und Halter schaffen.

Allerdings muss das erwachsene Tier mühevoll an seine neue Toilette gewöhnt werden und es ist keinesfalls gesagt, dass jeder Hund diese Möglichkeit dann auch annimmt.

Hundeklo kaufen: Worauf soll ich achten?

Hundetoiletten gibt es in vielen unterschiedlichen Ausführungen.

Für Welpen gibt es spezielle Vliesauflagen. Diese ähneln Wickelunterlagen, wie man sie für Babys verwendet. Diese Auflagen können Sie ganz nach Bedarf etwa im Bad oder Vorzimmer auflegen.

Sobald der Kleine anzeigt, dass er nach draußen muss, setzen Sie ihn auf die Auflage. Das Material nimmt je nach Größe einiges an Flüssigkeit auf und kann danach einfach entsorgt werden.

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Damit die Auflage auf dem dafür vorgesehenen Platz liegen bleibt, gibt es Kunststoffunterlagen. Hier wird das Vlies dann aufgelegt und fixiert. Diese Variante ist in mehreren Größen erhältlich und kann daher auch für kranke und alte Tiere verwendet werden.

Gerne gekauft werden auch spezielle Kisten, die über eine Kunstgras-Auflage verfügen. Dies soll dem Hund vermitteln, er würde sein Geschäft auf dem Rasen verrichten.

Diese speziellen Hundetoiletten verfügen über einen Gitterrost und die Feuchtigkeit läuft durch den Kunstrasen in eine Tasse darunter. In diese Tasse können Sie herkömmliches Katzen- oder Kleintierstreu geben. Das nimmt den Geruch und saugt die Flüssigkeit auf.

Hygienestreu und Größe

Wenn Sie planen eine Hundetoilette für Ihren Vierbeiner anzuschaffen, müssen Sie auf ein paar Punkte achten.

Eine herkömmliche Katzentoilette ist für viele Hunde nicht geeignet, weil der hohe Rand auf die Vierbeiner störend wirkt. Besser ist hier eine flache Variante mit leichtem Rand.

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Wenn Sie ein Klo mit erhöhtem Rand haben möchten, achten Sie darauf, dass zumindest eine Seite frei bleibt.

Und die Toilette muss der Größe des Tieres angepasst sein. Hier beginnt bei großen Hunden schon ein Problem.

Wenn Sie handwerklich ein wenig begabt sind, können Sie die Toilette auch selbst bauen.

Wichtig ist unbedingt, dass die Toilette mit saugfähigem Material gefüllt wird. Dieses sollte dann nach der Nutzung sofort gewechselt werden.

Damit die Toilette stets hygienisch rein bleibt und keinen Geruch annimmt, muss sie leicht und einfach zu reinigen sein. Materialien wie Holz sind daher eher ungeeignet.

Hund aufs Hundeklo trainieren

Wenn Sie eine Hundetoilette für einen älteren oder kranken Hund aufstellen möchten, müssen Sie daran denken, dass Sie das Tier zuerst vorsichtig daran gewöhnen müssen.

Kaum ein Hund wird die Hundetoilette freiwillig annehmen, um seine Notdurft zu verrichten. Es kann Ihnen auch passieren, dass Ihr Hund die Toilette absolut nicht akzeptiert. Das ist jedoch eher selten der Fall.

Denn sobald Ihr Hund merkt, dass es für ihn und Sie eine Erleichterung ist, wird er sie gerne annehmen.

Hundetoilette ersetzt keinen Spaziergang

Lassen Sie die Hundetoilette jedoch nie zur Gewohnheit werden. Denn Hunde brauchen tägliche Spaziergänge. Das ist für ihr Sozialverhalten von großer Bedeutung.

Im Freien müssen Hunde schnüffeln können. Diese Prozedur ist für den Hund eine wichtige Informationsquelle. Er möchte wissen, was sich in seiner unmittelbaren Welt abspielt und möchte auch ein Teil davon sein.

Ein Hund hat ein großes Bedürfnis nach Bewegung, auch wenn er noch so klein ist. Verweigern Sie ihm das nicht, nur weil die Hundetoilette ach so praktisch ist.

Ein Hundeklo in der Wohnung sollte stets nur eine Notlösung sein und jeder Hund sollte die Möglichkeit haben, artgerecht zu leben.