Kann ich meinen Hund anstecken, wenn ich erkältet bin?

Herbst und Winter sind als Erkältungszeit bekannt.

Für jede Hundebesitzerin stellt sich die Frage, ob ich meinen Hund anstecken kann, wenn ich erkältet bin?

Die kalte Jahreszeit nähert sich mit Riesenschritten. Der Herbst zeigt sich bereits mit nasskaltem Wetter, der Wind weht. Wir Menschen reagieren auf diese Wetterveränderungen nicht selten mit sogenannten Erkältungen.

Kann ich meinen Hund anstecken, wenn ich erkältet bin?

Kann ich meinen Hund anstecken, wenn ich erkältet bin?

Eine Erkältung ist ein Virus-Infekt

In Wirklichkeit handelt es sich bei einer Erkältung um eine Virusinfektion.
Dieser Virus-Infekt führt zu unangenehmen Symptomen wie Schnupfen, Husten, Kopf- und Gliederschmerzen

Die Viren werden von Mensch zu Mensch mit einer Tröpfchen-Infektion übertragen, aber nicht vom Menschen auf den Hund.

Virusinfekt oder Grippe

Das bedeutet, wenn Sie eine klassische „Erkältung“ haben, dann können Sie Ihren Hund auch dann nicht anstecken, wenn Sie viel mit ihm kuscheln.

Leiden Sie allerdings unter der Grippe, sieht die Sache schon ein wenig anders aus. Wir kennen heute viele Erreger der Grippe darunter auch die Schweine- und die Vogelgrippe.

Diese beiden Grippevarianten lassen sich wiederum den Zoonosen zuordnen. Das bedeutet, dass Sie diese Krankheit auf Ihren Hund übertragen könnten und umgekehrt.

Schnupfen oder Husten, wie wir sie im Rahmen eines grippalen Infektes kennen, gehören allerdings nicht zu diesen Krankheiten.

Zoonosen, Krankheiten von Hund auf Mensch übertragen

Krankheiten, die vom Tier zum Menschen und vom Menschen zum Tier übertragen werden können, werden Zoonosen genannt.

Derzeit sind rund 200 derartige Erkrankungen bekannt. Zoonosen kommen sowohl im Tierreich als auch beim Menschen vor und können in beide Richtungen übertragen werden.

Die Erreger sind dabei sehr unterschiedlich. Es handelt sich um Viren, Bakterien, Pilze aber auch andere Krankheitsverursacher wie etwa Prionen kommen vor. Die wohl bekannteste Zoonose ist die Tollwut.

Erkältungen behandeln und vorbeugen

Leidet Ihr Hund unter Mattigkeit, Appetitlosigkeit und zeigt sich zudem eine erhöhte Sekretproduktion, hat sich Ihr Liebling einen Virus eingefangen.

Das passiert durch den Kontakt zu anderen Hunden, eben genauso wie auch wir Infekte zwischen den Menschen übertragen.

Schnupfen beim Hund behandeln und Erkältung lindern

Schnupfen beim Hund behandeln und Erkältung lindern

Eine geschwächte Immunabwehr durch Kälte, Nässe und falsche Ernährung begünstigt eine Ansteckung.

Zunächst ist es keinerlei Grund zur Sorge, wenn der Hund schnupft und niest. Schonen Sie ihn einfach in den nächsten Tagen. Inhalationen mit Salzwasser oder Thymiantee können hier helfen.

Ebenso sollten Sie unbedingt darauf achten, dass es das Tier warm hat und dass der Schlafplatz frei von Zugluft ist.

Hartnäckiger Husten beim Hund kann allerdings auf Zwingerhusten hindeuten. Besteht der Verdacht, sollten Sie den Tierarzt aufsuchen. Er kann die Symptome lindern.

Außerdem können Sie Zwingerhusten bei Hunden mit einer Impfung vorbeugen.

Warmer Schlafplatz, wichtig für Hund mit Erkältung

Warmer Schlafplatz, wichtig für Hund mit Erkältung

Im Normalfall heilt der Erkältungshusten nach einigen Tagen wieder ab. Es besteht aber immer die Gefahr von Komplikationen, vorwiegend bei jungen, alten oder geschwächten Tieren.

Bei all diesen Krankheitssymptomen ist das Gute daran, dass Sie Ihren Hund nicht anstecken können, wenn Sie eine Erkältung haben.