Kokos für Hunde

Kokosöl und Kokosflocken gelten als Wundermittel gegen allerlei Krankheiten beim Hund. Was steckt wirklich dahinter? Wir haben uns die Kokosnuss und ihre Produkte hier näher angesehen.

In jedem Fall sind Kokosnüsse für Hunde eine hervorragende Ergänzung zum täglichen Futter. Doch damit nicht genug. Aus der Kokosnuss lassen sich viele Dinge gewinnen, wie zum Beispiel:

  • Kokosflocken
  • Kokosöl und Kokosöl Spray
  • Kokosfett
  • Kokosmilch

Kokosnuss ist eine äußerst vielfältige Frucht. Die Nüsse wachsen auf Kokospalmen.

Weckt das Bild einer Kokospalme bei Ihnen auch Südseegefühle? Denken Sie dann sofort an weiße Sandstrände, türkisblaues Meer und tropische Temperaturen?

Kokosnüsse bilden die Grundlage von Cocktails und Speisen, die genau dieses Urlaubsflair vermitteln. Dass Kokosnuss nicht nur köstlich schmeckt, sondern auch gesundheitliche Vorteile bietet, wissen nicht viele.

Doch genau diese positiven Eigenschaften können wir sogar für unsere Hunde nutzen.

Dürfen Hunde Kokosnuss essen?

Für unsere Hunde sind das Fruchtfleisch der Kokosnuss, das Kokosöl sowie die Kokosmilch von Bedeutung.

Das Fruchtfleisch enthält einen hohen Fettanteil und bis zu 45 Prozent Wasser. Die Kokosnuss ist reich an Spurenelementen und Mineralstoffen. Sie enthält Vitamin C sowie Vitamine der B-Gruppe.

Falls Sie frisches Kokosfruchtfleisch haben möchten, müssen Sie ganze Kokosnüsse kaufen. Die Nüsse müssen Sie dann selbst öffnen.

Kokos für Hunde: Kokosöl, Kokosflocken, Kokosnuss

Kokos für Hunde: Kokosöl, Kokosflocken, Kokosnuss

Im Handel ist auch getrocknetes Fruchtfleisch erhältlich, das dann Kopra genannt wird. Dabei wird der ursprüngliche Wassergehalt der Frucht auf rund 5 Prozent reduziert.

Kopra wird zu Kokosöl, Kokosfett oder Paste verarbeitet. Geraspelt wird es gerne in der Küche verwendet.

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Kokosnuss und Kokosraspel für Hunde

Kokosfruchtfleisch kann für den Hund eine gesunde Futterbeilage bilden, frisch oder getrocknet. Besonders beim Barfen dürfen Sie manchmal ein wenig mehr füttern, denn Kokosfruchtfleisch enthält wichtige Ballaststoffe.

Kokosraspel sind eine hervorragende Möglichkeit, um die Verdauung Ihres Hundes in Schwung zu bringen.

Falls Ihr Hund zu Übergewicht neigt, sollten Sie jedoch vorsichtig sein. Denn Kokosraspel und Kokosflocken enthalten sehr viel kalorienreiches Fett. Verwenden Sie Kokosnuss dann nur in Maßen.

Außerdem eignen sich Kokosflocken sehr gut für die Parasitenprophylaxe.

Kokosflocken gegen Würmer

Während klassische Wurmtabletten nur bei akutem Parasitenbefall wirksam sind, wird Kokos eine vorbeugende Wirkung nachgesagt. Trotzdem soll Kokos bei einem Wurmbefall dafür sorgen, dass der Hund wieder parasitenfrei wird.

Geben Sie Ihrem Hund dazu über einen Zeitraum von rund zehn Tagen täglich Kokosflocken ins Futter. Bei einem mittelgroßen Hund mit rund 20 Kilogramm sollte das täglich etwa ein Esslöffel Kokosflocken sein.

Die Wirkung gegen Parasiten ist jedoch nicht wissenschaftlich bewiesen. Deshalb sollten Sie regelmäßig eine Kotprobe Ihres Hundes von Ihrer Tierärztin untersuchen lassen. Hier lesen Sie mehr zur Entwurmung ohne Tabletten.

Kokosöl gegen Zecken und Flöhe

Auch gegen Zecken soll die Kokosnuss helfen. Hier kommt nun Kokosöl ins Spiel.

Der Grund für die Wirkung gegen Zecken ist die Laurinsäure. Dabei handelt es sich um eine mittelkettige Fettsäure, die in der Kokosnuss enthalten ist. Parasiten reagieren sehr empfindlich auf diese Fettsäure.

Um das Öl als Parasitenprophylaxe zu verwenden, verteilen Sie es einfach vor jedem Spaziergang auf dem Fell Ihres Hundes. Dafür gibt es spezielles Kokosöl als Spray.

Vorwiegend lässt sie der Geruch Reißaus nehmen. Wir Menschen und auch unsere Hunde nehmen diesen Geruch jedoch nicht wahr.

Äußerlich angewendet ist die Laurinsäure also gegen Zecken und Flöhe wirksam.

Kokosöl bei Hunden

Wobei Sie Kokosöl äußerlich und innerlich anwenden können.

So ist Kokosöl als Ergänzung zum Futter ideal. Hier wirkt es innerlich nicht nur gegen Darmparasiten. Es liefert dem Hund auch wichtige Fettsäuren und gibt Energie.

Zu guter Letzt ist das Kokoswasser für den Hund gesund. Ihrem Vierbeiner können Sie Kokoswasser als Durststiller anbieten. Oder Sie mischen etwas Kokoswasser einfach unter das Futter.

Kokosöl für Hunde kaufen

Beim Einkauf von Kokosnuss-Produkten sollten Sie auf gute Qualität und Frische achten. Durch den hohen Fettgehalt können Kokosflocken oder -raspel ranzig werden.

Am besten achten Sie auf die Bezeichnung VCO. Die Abkürzung steht für „Virgin Coconut Oil“. Dieses Kokosöl ist kalt gepresst und wurde nicht gebleicht. Zusätzlich bevorzuge ich selbst Kokosöl in Bio-Qualität.

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Fast jeder Hund mag Kokosnuss

Die Kokosnuss ist die Frucht der Kokospalme, die bereits seit mehr als 3.000 Jahren kultiviert wird.

Die Palme ist durch ihren nicht verzweigten Stamm und den Blätterschopf sehr markant. Kokospalmen können bis zu 25 Metern groß werden. Sie trägt das ganze Jahr über Früchte.

Streng genommen zählen Kokosnüsse nicht zu den Nüssen, sondern zu den Steinfrüchten. Ursprünglich stammt die Palme aus Südostasien. Heute wird sie im gesamten Tropengürtel der Erde angebaut.

Die meisten Hunde lieben den Geschmack von Kokosnuss. Deshalb müssen Sie nicht viel Überzeugungsarbeit leisten. So können Sie die positiven Eigenschaften der Kokosnuss für Ihren Hunde nutzen.

Und für ganz besondere Anlässe finden Sie hier ein Rezept für eine Geburtstagstorte mit Kokos und Käse.