Was kostet ein Ultraschall beim Hund?

Tierärzten stehen heute Methoden zur Verfügung, die auch aus der Humanmedizin bekannt sind.

Sie kann ein umfangreiches Blutbild erstellen. Röntgenuntersuchungen sind ebenso möglich, wie Harn- oder Kotuntersuchungen. Eine weitere Untersuchungsmethode ist der Ultraschall.

Was kostet ein Ultraschall beim Hund?

Was kostet ein Ultraschall beim Hund?

Ultraschalluntersuchungen werden vor allem angewendet, um Organe und deren Veränderungen genau darzustellen.

Kosten für Ultraschall beim Hund

Tierärzte verrechnen die Ultraschall-Diagnose extra. Doch was kostet eine derartige Untersuchung eigentlich?

Für einen normalen Ultraschall müssen Sie mit
Kosten von rund 30 bis 40 Euro rechnen.

Dabei handelt es sich allerdings nur um die reine Ultraschall-Untersuchung.

Alle vorangehenden Untersuchungen zum Allgemeinbefinden oder Ähnlichem werden extra verrechnet.

Ultraschalluntersuchung beim Hund

Der Ultraschall ist auch als Sonografie bekannt.

Diese Untersuchung wird mithilfe von Schallwellen durchgeführt. Sie schwingen mit einer Frequenz, die oberhalb unserer Hörgrenze liegt. Deshalb können wir die Töne nicht hören.

Schallwellen dringen durch den Körper in das Gewebe. Von den inneren Organen und Gewebe werden die Wellen unterschiedlich stark reflektiert. Ein Empfänger nimmt diese Echo auf. Und aus diesen Informationen kann ein Computer ein Bild der inneren Organe darstellen.

Schwangere kennen Ultraschallbilder bestimmt vom Frauenarzt.

Schallwellen zeigen innere Organe

Zu sehen sind zweidimensionale Bilder, die die Größe, Struktur und Form von inneren Organen, Blutgefäßen und Weichteilgewebe darstellen.

Als Laie wird es für Sie schwierig sein, auf den Bildern etwas zu erkennen. Die meisten Ärzte erklären die Bilder jedoch sehr genau. So können sich medizinische Laien letztendlich doch ein Bild machen, was im Hund so los ist.

Ultraschall wird vor allem für die Untersuchung von inneren Organen verwendet:

  • Trächtigkeit, Anzahl der Welpen
  • Bauch
  • Milz
  • Herz
  • Harnblase
  • Leber
  • Niere, Nebenniere
  • Bauchspeicheldrüse, Pankreas
  • Prostata
  • Darm
  • Pyometra, Gebärmuttervereiterung
  • Schilddrüse
  • Lipom, gutartige Fettgeschwulst

Größe, Form und Struktur von Milz, Herz, Niere oder Leber können dank Ultraschall genau festgestellt werden.

Daneben zeigen die Schallwellen jede Veränderung am Weichteilgewebe und den inneren Organen. Gibt eine Röntgenuntersuchung keinen genauen Aufschluss, kann der Ultraschall weiterhelfen eine konkrete Diagnose zu erstellen.

Ultraschall ist schmerzfrei

Eine Ultraschalluntersuchung ist für Ihren Hund völlig ungefährlich und schmerzfrei.

In vielen Fällen muss der Hund nüchtern sein. Das erklärt die Tierärztin Ihnen bestimmt bei der Terminvergabe.

Je nach Art der Untersuchung muss das Tier vorbereitet werden. Der Schallkopf muss direkt auf der Haut auftreffen. Deshalb wird das Fell an der Stelle abrasiert.

Viele Hunde wollen das Geräusch des elektrischen Trimmers nicht und werden unruhig.

Einigen Tieren macht es aber nichts aus. Mit ein paar Streicheleinheiten klappt es sicherlich ganz einfach.

Ist das Tier fertig, wird es in Position gebracht. Anschließend trägt die Tierärztin Kontaktgel auf den Schallkopf auf. Das ist wichtig, damit sich keine Luft zwischen dem Schallkopf und der Haut sammeln kann.

In welcher Lage der Ultraschall durchgeführt wird, hängt vom zu untersuchenden Organ ab. Die meisten Organe werden im Liegen untersucht.

Beim Herz kann die Untersuchung auch im Stehen oder Sitzen durchgeführt werden.

Die Untersuchung dauert nicht lange

Die Untersuchung selbst ist im Normalfall in wenigen Minuten abgeschlossen. Während dieser Zeit dürfen Sie sicher beim Vierbeiner bleiben.

So können Sie Ihren Hund beruhigen und ihm gut zureden. Bereits während der Ultraschall-Untersuchung erklären viele Tierärztinnen was auf dem Bild zu erkennen ist.

Eine Narkose ist nur in seltensten Fällen notwendig. Denn eine Ultraschalluntersuchung der inneren Organe hat nichts mit einer Ultraschall-Zahnreinigung gegen Zahnstein zu tun.

Mit dem Ultraschall stehen Veterinärmedizinern eine tolle Möglichkeit zur Verfügung, um Hunde genau zu untersuchen und entsprechend zu behandeln. Die Kosten für eine Ultraschall sind nicht allzu hoch. Die Untersuchung ist schmerzfrei und erlaubt einen genauen Blick auf die inneren Organe.