Leinsamen für Hunde

Leinsamen für Hunde gelten als sehr gesund. Nicht zuletzt, weil Hunde häufig unter Verdauungsproblemen leiden.

Hier finden Sie die richtige Dosierung von Leinsamen bei Verstopfung, Durchfall oder für eine Darmsanierung. So können Sie Leinsamen richtig füttern.

Leinsamen enthält sogenannte Schleimstoffe. Die machen Leinsamen für die Hunde-Verdauung so interessant.

Goldleinsamen oder braune Leinsamen: Was ist besser?

Leinsamen können Sie in zwei Varianten im kaufen:

  • Goldleinsamen
    Die gelben Leinsamen werden als Goldleinsamen bezeichnet. Sie enthalten mehr Omega 6-Fettsäuren. Dazu verfügen gelbe Leinsamen über ein besseres Quellvermögen.
  • Braune Leinsamen
    Braune Leinsamen enthalten jedoch mehr Schleimstoffe. Und sie enthalten mehr Omega 3-Fettsäuren als Goldleinsamen.
Bei Magen-Darm-Entzündungen eignet sich der braune Leinsamen durch die Menge an Schleimstoffen besser.

In diesem Fall sollten Sie die Leinsamen vorher kochen. So können sich die Schleimstoffe ideal auf die Schleimhäute legen und diese vor Reizungen schützen.

Leinsamen gegen Verstopfung beim Hund

Grundsätzlich quellen die Schleimstoffe der Leinsamen in Verbindung mit Flüssigkeit auf. Dadurch wird sowohl ihr eigenes Volumen vergrößert, wie auch das Volumen des Nahrungsbreis im Verdauungstrakt.

Das regt die Darmtätigkeit an und wirkt verdauungsfördernd. So kann Leinsamen die Verdauung positiv beeinflussen, wenn Ihr Hund an Verstopfung leidet.

Gleichzeitig legen sich die Schleimstoffe schützend auf die Magen- und Darmschleimhaut. Das hilft gemeinsam mit den enthaltenen Fettsäuren gegen Entzündungen.

Viel Flüssigkeit bei Verstopfung

Wichtig ist, dass Sie Ihr Hund zum Leinsamen immer ausreichend Flüssigkeit aufnimmt.

Die Flüssigkeit ist wichtig, damit der Leinsamen gut quellen kann. Nur so entfalten die Schleimstoffe ihre Wirkung.

Leinsamen für Hunde: Richtig füttern bei Verstopfung, Durchfall und Darmsanierung
Leinsamen für Hunde: Richtig füttern bei Verstopfung, Durchfall und Darmsanierung

Wird Leinsamen ohne zusätzliche Flüssigkeit verabreicht, riskieren Sie eine Verschlechterung des Problems. Nehmen Sie das nicht auf die leichte Schulter und fragen Sie im Zweifelsfall Ihre Tierärztin.

Denn im schlimmsten Fall kann eine massive Verstopfung in einem lebensbedrohenden Darmverschluss enden.

Am anderen Ende des Spektrums an Verdauungsbeschwerden ist der Durchfall.

Leinsamen gegen Durchfall

Wenn Sie Durchfall bei Ihrem Hund mit Leinsamen behandeln möchten, Geben Sie Ihrem Hund einfach weniger Flüssigkeit dazu.

Dadurch nehmen die Leinsamen die Flüssigkeit aus dem Darm auf. Der Darminhalt wird verdickt.

Hierbei müssen Sie jedoch darauf achten, dass Ihr Hund nicht dehydriert sein darf.

Denn heftiger Durchfall führt schnell zu einem Wassermangel im Hundekörper. Auch das kann lebensgefährlich werden.

Dürfen Hunde Leinsamen fressen?

Grundsätzlich dürfen Hunde Leinsamen fressen.

Verzichten Sie jedoch auf die Gabe von Leinsamen, wenn Ihr Hund Medikamente bekommt. Denn die Samen können die Wirkung von Medikamenten beeinflussen, weil die Wirkstoff eventuell schlechter aufgenommen werden.

Sollte der Durchfall Ihres Hunde blutig sein, dürfen Sie ebenfalls keine Leinsamen füttern. Suchen Sie in diesem Fall Ihre Tierärztin auf und klären Sie die weitere Vorgehensweise mit ihr ab.

Ansonsten eignen sich Leinsamen sehr gut als Nahrungsergänzung, um die Verdauung zu regulieren.

Denn Leinsamen zählen zu den Ballaststoffen. Sie müssen in ausreichender Menge im Hundefutter enthalten sein.

Dosierung von Leinsamen für Hunde

Bei der Dosierung von Leinsamen müssen Sie die Menge für Ihren Hund nicht penibel genau abmessen.

  • Rechnen Sie für einen großen Hund rund 10 Gramm Leinsamen pro Tag.
  • Einem kleinen Hund sollten Sie etwa die Hälfte geben, also ca. 5 Gramm.

Leinsamen sollte geschrotet sein

Egal welchen Leinsamen Sie verwenden möchten. Sie sollten ihn vor der Anwendung schroten oder bereits geschrotet kaufen. Nur so können Leinsamen richtig wirken.

Achten Sie beim Einkauf auf eine gute Qualität.

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Was sind Leinsamen?

Leinsamen sind die Samen von Flachs oder Gemeiner Lein. Je nach Sorte haben Leinsamen eine gelbliche bis braune Schale.

Die kleinen Körner haben einen fein nussigen Geschmack. Gesundheitsbewusste Menschen verwenden sie gerne als Zusatz zu Müsli oder im Brot.

Leinsamen sind reich an mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäuren. Daneben enthalten Sie Eiweiß, Lecithine und Sterine.

Auch die Menge an Vitaminen kann sich sehen lassen. So enthalten Leinsamen Vitamine der B-Gruppe, Vitamin E, Nicotin-, Pantothensäure sowie Folsäure.

Grundsätzlich dürfen Hunde Leinsamen fressen. Sie regulieren die Verdauung bei Verstopfung, Durchfall und Darmsanierung.
Grundsätzlich dürfen Hunde Leinsamen fressen. Sie regulieren die Verdauung bei Verstopfung, Durchfall und Darmsanierung.

Lein ist eine sehr alte Pflanze, die beinahe in der ganzen Welt angebaut wird. Sie dient der Gewinnung von Öl und Fasern. Die Samen enthalten rund 40 Prozent Fett und sind der Rohstoff für Leinöl.

Wie füttern: Leinsamenschleim selbst herstellen

Übergießen Sie etwa 1 bis 2 Teelöffel Leinsamen mit heißem Wasser. Lassen Sie das Ganze etwa zehn Minuten ziehen.

Geben Sie anschließend etwas geraspelten Apfel und Karotte sowie Hüttenkäse dazu. Schon haben Sie einen hervorragenden Leinsamenschleim. Mischen Sie die abgekühlte Masse einfach unter das Futter.

Verdauungsbeschwerden mit Leinsamen lindern

Bei Verdauungsbeschwerden müssen Sie meist etwas experimentieren, bis Sie die richtige Menge für Ihren Hund gefunden haben.

Wie immer gilt die Weisheit, dass Ballaststoffe in gesundes und artgerechtes Hundefutter gehören. Falls Ihr Hund zu Verdauungsbeschwerden wie Durchfall, Verstopfung oder Blähungen neigt, können Sie mit Leinsamen vorbeugen.

Für Ihren Hund ist das bestimmt schmerzhaft und unangenehm. Auch für Sie als Hundehalterin können Verdauungsbeschwerden Ihres Lieblings an den Nerven zehren.

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