Mit Nahrungsergänzung für Hunde richtig das Futter verbessern

Bei uns Menschen liegen sie schon lange im Trend, die Nahrungsergänzungsmittel. Sie gleichen Fehler aus, die wir in der Ernährung oder bei unserem Lebensstil machen.

Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und essenzielle Fettsäuren werden unserem Körper nach Bedarf zugesetzt, damit wir gesund und fit bleiben.

Mit Nahrungsergänzung für Hunde richtig das Futter verbessern

Mit Nahrungsergänzung für Hunde richtig das Futter verbessern

Nun schwappt dieser Trend auf die Ernährungsgewohnheiten unserer Tiere über. Ein Mangel an lebensnotwendigen Stoffen soll eben mal so ausgeglichen werden.

Doch im Falle der Nahrungsergänzungen gilt der Spruch „weniger ist mehr“, denn manche Mittelchen schaden mehr als sie nutzen.

Nahrungszusätze können sich positiv auswirken

Hunde sollten regelmäßig mit der richtigen Menge an Mineralstoffen, hochwertigen Ölen, Vitaminen und Ballaststoffen versorgt werden, damit sie gesund bleiben.

Wenn Sie ein gutes Alleinfuttermittel verwenden, ist Ihr Hund in der Regel bestens mit allen notwendigen Stoffen versorgt.

Wird ein Hund allerdings einseitig ernährt oder roh gefüttert, sind Nahrungsergänzungsmittel unbedingt notwendig.

Doch auch bei Krankheiten oder altersbedingten Problemen können die Zusätze einen positiven Einfluss auf das Tier haben.

Genau aus diesem Grund gibt es im Handel spezielles Futter für Welpen, für Senioren und auch für trächtige oder säugende Hündinnen. Jene Hunde haben völlig andere Bedürfnisse als ein gesunder Hund im besten Alter.

Dazu wird das Futter mit besonderen Nahrungsanteilen ergänzt, damit keine Mangelerscheinungen auftreten.

Die Zusätze sind zahlreich

Das Angebot an Nahrungszusätzen ist groß und beinhaltet sowohl chemische als auch natürliche Stoffe. Die Zusätze gibt es in allen Formen, ob flüssig, als Pulver oder Tabletten.

Natürliche Ergänzungen sind etwa Algen, Bierhefe, Kräuter, Samen oder Öle. Chemisch hergestellt werden zumeist Vitamine und einige Mineralstoffe.

Nahrungsergänzungen können sich positiv auf den Verdauungsapparat, auf Haut und Fell oder auf die Gelenke auswirken.

Haut- und Fellprobleme lassen sich verbessern, indem der Hund zusätzlich Lachsöl oder Leinöl erhält. Grünlippmuschelextrakt hilft bei Gelenkserkrankungen.

Auch die Teufelskralle hat bei längerer Gabe positive Wirkungen auf den Bewegungsapparat.

Nahrungszusätze können sich positiv auswirken

Nahrungszusätze können sich positiv auswirken

Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente sind für die Körperfunktionen unerlässlich. Für uns Hundebesitzer ist es oft allerdings nur schwer feststellbar, welche Zusatzstoffe unserem Hund fehlen.

Wenn Sie also das Gefühl haben, Ihr Tier würde an Mangelerscheinungen leiden, suchen Sie zuerst Ihren Tierarzt auf. Er kann durch einen Bluttest ganz einfach feststellen, was dem Hund fehlt.

Geben Sie Nahrungsergänzungsmittel nie ohne Grund

Sie sollten Zusatzstoffe nie ohne Rücksprache mit dem Tierarzt oder einem speziellen Ernährungsexperten für Hunde verabreichen. Bei falscher Anwendung oder Überdosierung können sie mehr Schaden als Nutzen anrichten.

Eine Überdosierung kann sich durch Unruhe und Stress, Wachstumsstörungen, Magen-Darm-Problem oder neurotische Störungen äußern.

Besonders gefährlich kann ein Zuviel an den fettlöslichen Vitaminen sein. Bei langfristiger Überdosierung dieser Vitamine kann es zu Skelettschäden, Vergiftungen und zu trockener, brüchiger Haut und stumpfem Fell kommen.

Darüber hinaus können sich Allergien entwickeln. Das Schlimme an der Sache ist, dass Sie all diese negativen Zustände erst dann bemerken, wenn es schon zu spät ist.

Gerade deshalb sollten Sie immer vorab einen Tierarzt zu Rate ziehen. Das schont nicht nur die Gesundheit des Vierbeiners, sondern auch die Geldbörse der Halter.