Pastinaken für Hunde

Pastinaken sind für Hunde sehr gut bekömmlich. Insbesondere bei Allergien können Sie auf diese Gemüsesorte im Hundefutter ausweichen.

Roh oder gekochte Pastinaken füttern?

Die Pastinake ist eine hervorragende Ergänzung der täglichen Ernährung Ihres Hundes. Nicht umsonst setzen immer mehr Hersteller von Hundeernährung auf dieses Gemüse als Futterzusatz.

Der Hund darf die Wurzel sowohl roh als auch gekocht essen:

  • Roh können Sie zwischendurch ein paar Stücken Pastinake füttern.
  • Damit der Hund jedoch alle Inhaltsstoffe aufnehmen kann, ist es besser die Wurzel kurz zu dünsten.

Dürfen Hunde Pastinaken essen?

Es ist kaum zu glauben, aber auch Gemüsesorten können aus der Mode kommen. So erging es der Pastinake. Denn einst waren Pastinaken überaus beliebt. In keiner Küche Europas durften sie fehlen.

Doch mit der Entdeckung und dem Import der Kartoffel verlor das Wurzelgemüse rasant an Beliebtheit.

Pastinaken für Hunde: Roh oder gekocht füttern, was ist gut und gesund?

Pastinaken für Hunde: Roh oder gekocht füttern, was ist gut und gesund?

Jetzt ist die Pastinake zurück. In den letzten Jahren gewinnt sie immer mehr Fans und steigt deutlich auf der Beliebtheitsskala.

Wenn Sie sich die Vorzüge genauer ansehen, ist das nicht weiter verwunderlich. Gerade im Bereich der Hundeernährung kann dieses wertvolle Gemüse besonders punkten.

Sind Pastinaken gut für Hunde?

Die Pastinake ist reich an Kohlenhydraten wie Stärke, Zucker und Pektin. Sie enthält ätherische Öle und weist eine antibakterielle Wirkung auf.

Daneben ist die Gemüsesorte reich an Vitamin C und Vitaminen der B-Gruppe und enthält reichlich Kalzium und Phosphor. Im Vergleich zur Karotte liefert die Pastinake deutlich mehr Eiweiß, Ballaststoffe und Kalium.

Außerdem enthalten Pastinaken den Wirkstoff Inulin. Der reguliert die Verdauung und sorgt für eine gesunde Darmflora.

All diese Vorteile können Sie für die Gesundheit Ihres Hundes nutzen.

Optisch ähnelt die Wurzel der Petersilienwurzel. Geschmacklich ähnelt sie eher der Karotte. Sie schmeckt süßlich und würzig-nussig.

Dürfen Hunde Pastinaken essen?

Dürfen Hunde Pastinaken essen?

Pastinaken stellen nicht viele Ansprüche. Sie wachsen auf Wiesen, an Böschungen und in Steinbrüchen. Dabei bevorzugen sie lehmige Böden. Die Ernte beginnt im Oktober und dauert bis zum ersten Frost an.

Pastinaken Rezept für Hunde

Sie können einen hervorragenden Futterzusatz auf Vorrat zubereiten. Nehmen Sie dazu einfach: Möhren, Pastinaken, Rote oder Gelbe Rüben, Topinambur oder ähnliches Wurzelgemüse.

  • Raspeln Sie das Gemüse fein.
  • Schichten Sie es abwechselnd in ein Einmachglas.
  • Geben Sie dann Leinöl oder Distelöl darüber.
  • Verschließen Sie das Glas gut.
Diesen Schichtsalat aus Pastinaken hält sich ein paar Tage im Kühlschrank. So haben Sie einen Vorrat für ideale Futterergänzung.

Pastinaken als gesundes Wurzelgemüse für Hunde

Pastinaken als gesundes Wurzelgemüse für Hunde

Pastinaken wurden von Kartoffel verdrängt

In Europa galt die Pastinake bis ins 18. Jahrhundert als wichtiges Grundnahrungsmittel. Beliebt war die Gemüsesorte vor allem wegen ihrer geringen Anfälligkeit für Krankheiten.

Während die Briten, Skandinavier, Franzosen und Ungarn das Gemüse nach wie vor anbauten und ernteten, verlor es in Mitteleuropa seine bedeutende Rolle. Die Pastinake wurde von der Kartoffel ersetzt.

Mittlerweile sind Pastinaken auch in unseren Breiten wieder erhältlich und das ist gut so.

Pastinaken einkaufen und richtig lagern

Achten Sie beim Einkauf darauf, dass die Schale der Pastinake unversehrt ist:

  • Die Haut sollte weder matt noch runzelig sein.
  • Je kleiner die Pastinake ist, desto zarter ist sie.
  • Große Wurzeln können leicht holzig sein.
  • Das Grün sollte frisch und saftig aussehen.

Sie können die gesunden Wurzeln ganz einfach im Gemüsefach Ihres Kühlschranks lagern. Ein feuchtes Tuch hält das Gemüse frisch. Zuvor sollten sie die Pastinaken waschen und die Verpackung entfernen.