Pferdefleisch für den Hund

In der Hundeernährung nimmt Pferdefleisch seit einigen Jahren einen großen Stellenwert ein. Das gilt insbesondere für Hunde, die unter Allergien und Unverträglichkeiten leiden.

In Nass- und Trockenfuttersorten wird Pferdefleisch zumeist als alleinige Proteinsorte mit Reis oder Kartoffeln angeboten. Auch Barfer greifen gerne auf das gesunde Fleisch zurück.

Vom Arme-Leute-Essen zur Delikatesse

Während der Steinzeit war der Genuss von Pferdefleisch selbstverständlich. Um das Jahr 700 wurde es verboten Pferde zu essen. Und nach der Reformation galt Pferdefleisch als Lebensmittel der Armen.

Heute ist Pferdefleisch in Frankreich eine Delikatesse. In Deutschland liegt der Konsum von Pferdefleisch weit hinter jenem von Rind-, Schwein- oder Geflügelfleisch zurück.

Dennoch gibt es vereinzelte Pferdefleischmetzgereien, die vor allem Pferdeleberkäse oder Pferdewürste produzieren.

Neben Muskelfleisch werden für die Tierfutterproduktion auch die Innereien verwendet. Zahlreiche Teile des Pferdes wie Magen, Lunge, Sehnen, Ohren, Knorpel, Schlund, Leber oder Darm kommen getrocknet als Kauprodukte in den Handel.

Pferdefleisch ist fettarm

Pferdefleisch gilt als ideale hypoallergene Fleischsorte. Es ist gut verträglich und enthält eine ideale Nährstoffzusammensetzung. Mit bis zu 16 Prozent Fett, je nach Fleischstück wird es zu den mageren Sorten gezählt.

100 Gramm Pferdefleisch liefern rund 3,5 Milligramm Eisen. Rindfleisch dagegen enthält nur 1,9 Milligramm.

Der Anteil an Kohlenhydraten ist bei Rind und Pferd vergleichbar, während das Pferdefleisch weniger Vitamine enthält.

Große Vielfalt bei Pferdefleisch

Pferdefleisch ist generell dem Rindfleisch sehr ähnlich und sieht auf den ersten Blick auch genauso aus. Es sollte schön rot sein und eine feste Konsistenz haben.

Pferdefleisch stammt nicht aus Massentierhaltung, wie die Produktion von Rind oder Schwein. Die Pferde verbringen den Großteil ihres Lebens auf der Weide, was für die bessere Verträglichkeit sorgt.