Schwarzkümmelöl für Hunde

Ist Schwarzkümmelöl so etwas wie ein Allheilmittel für Hunde? Noch vor wenigen Jahren wurde das Öl kaum beachtet.

Aufgrund einer Reihe positiver Eigenschaften avanciert Schwarzkümmelöl zu einem beliebten Hausmittel bei vielen Erkrankungen des Hundes.

Seien es Gelenkbeschwerden, Allergien, Entzündungen, Hauterkrankungen oder Durchfall. Gegen alles scheint Schwarzkümmelöl das richtige Mittel zu sein.

Schwarzkümmelöl für Hunde

Schwarzkümmelöl für Hunde

Stimmt das wirklich? Hier lesen Sie meine Erfahrungen mit Schwarzkümmelöl für Hunde.

Erfahrungen mit Schwarzkümmelöl

Immer mehr Hunde leiden heute an Allergien. Diese unangenehme Erkrankung kann das Leben eines Vierbeiners stark beeinträchtigen. Das beginnt schon beim Aufspüren des Allergens.

Hat man es gefunden, müssen Sie das Allergen ein Leben lang vermeiden. Chancen auf Heilung gibt es nicht.

Doch es soll natürliche Mittel geben, die dabei helfen können, Allergien zu lindern. Eines dieser Mittel ist Schwarzkümmelöl.

Die Anwendungsgebiete dieses hochwertigen Öls beschränken sich nicht nur auf Allergien. Schwarzkümmelöl kann auch bei Gelenkbeschwerden, Entzündungen, Hauterkrankungen, Verdauungsbeschwerden sowie Erkrankungen der Atemwege eingesetzt werden.

Dosierung von Schwarzkümmelöl für Hunde

Dosierung von Schwarzkümmelöl für Hunde

Schwarzkümmelöl hat darüber hinaus eine positive Wirkung auf das Immunsystem und stärkt dieses. Daneben ist es hilfreich gegen Parasiten wie Flöhe und Zecken.

Das Öl lindert Symptome von Allergien

Schwarzkümmelöl enthält den Wirkstoff Thymochinon, der die Symptome einer Allergie lindern kann.

Bei einer Allergie werden Histamine im Übermaß freigesetzt und sind für die Symptome verantwortlich. Die Wirkstoffe des Schwarzkümmelöls verringern die Histaminausschüttung.

Histamine sind jene Stoffe, die das Immunsystem freisetzt, um fremde Substanzen aus dem Körper zu entfernen.

Richtige Dosierung gegen Zecken

Leidet der Hund unter einer Allergie, geben Sie das Schwarzkümmelöl ins Futter Ihres Hundes.

Geben Sie täglich einige Tropfen des Öls ins Trinkwasser oder ins Futter.

Pro Kilogramm Körpergewicht sollte es
etwa 1 Milliliter Schwarzkümmelöl sein.

Schwarzkümmelöl können Sie als natürliche Vorsorge gegen Zecken verwenden. Die hervorragende Wirkung gegen die Plagegeister ist noch nicht so lange bekannt.

Hautbeschwerden mit Schwarzkümmelöl lindern

Gleichzeitig können Sie das Öl bei allergischen Hautbeschwerden auch äußerlich anwenden.

Direkt auf der Haut angewendet, sorgen die enthaltenen Fettsäuren dafür, dass sich die Haut rasch wieder regeneriert. Das passiert dank der entzündungshemmenden Wirkung von Schwarzkümmelöl.

Das Öl äußerlich anwenden

Äußerlich anwenden können Sie Schwarzkümmelöl auch dann, wenn Ihr Liebling Gelenkbeschwerden hat.

Schwarzkümmelöl kann für Erleichterung bei Arthrose, Arthritis, Spondylose oder HD sorgen.

Unbedingt sollten Sie jedoch Ihren Tierarzt fragen. Denn bei diesen Erkrankungen handelt es sich nicht um harmlose Probleme. Hier muss der Arzt eine entsprechende Diagnose stellen und das Tier gegebenenfalls auf Medikamente einstellen.

Woher kommt Schwarzkümmelöl?

Schwarzkümmel heißt eigentlich Echter Schwarzkümmel. Ursprünglich stammt die Pflanze stammt aus Westasien. Heute wird Schwarzkümmel in Südeuropa, Nordafrika, Indien und Pakistan geerntet.

Echter Schwarzkümmel, Fruchtkapsel

Echter Schwarzkümmel, Fruchtkapsel

Wobei Schwarzkümmel nicht mit den uns bekannten Kümmelsorten verwandt ist, sondern zu den Hahnenfußgewächsen zählt.

Wie wird Schwarzkümmelöl hergestellt?

Das Öl wird aus gepressten Fruchtkapseln gewonnen. Diese müssen mattschwarz schimmern und nach Anis duften – dann sind sie reif.

Sie werden geerntet, getrocknet, gereinigt und danach gepresst.

Wie bei allen hochwertigen Ölen muss auch Schwarzkümmelöl kalt gepresst werden, um seine wirksamen Inhaltsstoffe zu erhalten.

Schwarzkümmelöl ist reich an essenziellen Fettsäuren, die für den Hund lebensnotwendig sind und die er selbst nicht produzieren kann.

Knapp 60 Prozent des Öls besteht aus Linolsäure. Daneben enthält es reichlich Spurenelemente wie Magnesium, Vitamin C, B1, E, Biotin, Beta-Carotin, Zink und Selen.

Bewahren Sie Schwarzkümmelöl stets kühl und dunkel auf. Und verbrauchen Sie es so rasch wie möglich.

Wann ist Schwarzkümmelöl für Hunde schädlich?

Erwarten Sie von Schwarzkümmelöl jedoch keine sofortigen Wunder. Das gilt bei allen natürlichen Mitteln.

Ihr Hund muss das Öl mindestens zwei Wochen lang einnehmen, bevor Sie eine Wirkung bemerken.

Verzichten Sie unbedingt auf das Öl, wenn Ihr Hund unter Leberproblemen leidet, trächtig ist oder gerade säugt.

Und verwenden Sie Schwarzkümmelöl auf keinen Fall dauerhaft. Geben Sie es immer nur für sechs bis acht Wochen. Danach machen Sie eine Anwendungspause.